Beagle von der Theresienhöhe

- to be different makes the difference -


Barf

Biologisches Artgerechtes Rohes Futter

Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Englischen und stand für Born-Again Raw Feeders (wiedergeborene Rohfütterer).

Heute wird es meist fachlich korrekt als Biologically Appropriate Raw Food übersetzt.

Im Deutschen nutzen wir die passende Entsprechung:

 

Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

 

Das Grundkonzept

Die Idee hinter BARF ist simpel: Man orientiert sich an der natürlichen Ernährung der wilden Vorfahren (wie dem Wolf oder der Wildkatze). Anstatt industriell verarbeitetes Dosen- oder Trockenfutter zu geben, stellst du die Mahlzeiten deines Tieres selbst aus frischen, rohen Zutaten zusammen.

 

Die wichtigsten Bestandteile

 

Ein typischer BARF-Napf ist kein reiner Fleischberg, sondern eine exakt berechnete Mischung. Ein Standard-Modell für Hunde sieht oft etwa so aus:

Tierischer Anteil (ca. 80%):

 

  • Muskelfleisch: Der Hauptenergielieferant
  • Pansen/Blättermagen: Liefert wichtige Enzyme.
  • Innereien: Die "Multivitamin-Tabletten" der Natur (Leber, Niere, Milz).
  • RFK (Rohe fleischige Knochen): Für die Calciumversorgung.

Pflanzlicher Anteil (ca. 20%):

  • Getreide,Gemüse & Obst: Ballaststoffe und Vitamine (püriert, da Hunde Zellulose sonst nicht spalten können).

Zusätze:

  • Hochwertige Öle (z.B. Lachsöl für Omega-3), Seealgenmehl (Jod) oder Eigelb.

 

BARF ist keine exakte Wissenschaft, aber auch kein "Drauflosfüttern". Besonders bei Welpen oder kranken Tieren sollte man sich unbedingt einen Ernährungsplan von Profis erstellen lassen.